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1956 bis 1966

Der Musikzug im Jahr 1966

Der Musikzug im Jahr 1966

Die musikalische Leitung wechselte 1957 von Fritz Kappe auf Karl Blanke. 1964 übergab Erich Eulenbach sein Amt an Hans Sträßer. In diesen Jahren wurde im „Turnerheim“ an der Friedrichstraße geprobt. Neben den üblichen Auftritten des Jahresablaufs sowie kameradschaftlichen Zusammenkünften, zu denen auch die Ehefrauen geladen wurden, kam eine gewisse Reiselust auf.

Man gab Konzerte in Bad Kissingen, Bad Neuenahr, und fuhr gemeinsam mit dem Velberter Schützenverein „Land 07“ nach Eichstätt. Konzertreisen nach Hamburg, Helgoland und Borkum folgten. Musikalische Höhepunkte waren ein weiteres Konzert gemeinsam mit Prof. Franz-Willi Neugebauer sowie 1965 unsere erste Schallplatte „Gruß an Europa“, die im Bürgerhaus Langenberg unter der Leitung von Karl Blanke aufgenommen wurde.

1966 bis 1976

Unser Tubenregister bei einem der ersten Besuche in Corby (England)

Unser Tubenregister bei einem der ersten Besuche in Corby (England)

1967 übernahm Rudolf Blanke die musikalische Leitung von seinem Vater Karl. 1969 wurde Siegfried Kaufmann Vorsitzender. Zu den Proben wurde in das „Parkrestaurant Flora“ an der Oststraße gewechselt. In dieser Zeit spielte man u.a. gern und oft im Wuppertaler Zoo, Gruga-Park/Essen oder im Freizeitpark Minidom/Ratingen.

Zum 50-jährigen Bestehen im Herminghauspark

Zum 50-jährigen Bestehen im Herminghauspark

Die Reiselust war ungebrochen. Die Reisen führten nach Ebern, Obernheim, Gersfeld, Berlin und mehrfach nach Uelsen. Fahrten mit Konzerten führten in unsere Partnerstädte in England und Frankreich, 1968 und 1975 nach Corby, 1968 nach Châtellerault. Höhepunkte waren neben freundschaftlichen Begegnungen mit der Corby-Silver-Band in Corby oder in Velbert die jeweiligen Gemeinschaftskonzerte.

In einem Kölner Tonstudio wurde 1972 unter der Leitung von Rudolf Blanke die Schallplatte „Golden Line“ eingespielt. 1975 gab es die kommunale Neugliederung, die uns nicht berührte, denn unsere Mitglieder kamen (wie auch heute) nicht nur aus Velbert, sondern auch aus Neviges, Langenberg, Wülfrath, Heiligenhaus, Essen, Ratingen, Erkrath, Wuppertal und Schwelm.

1976 wurde Waldhornistin Anke Ortmann als erstes weibliches Mitglied in unser Orchester aufgenommen. Die Veranstaltungen zu unserem 50-jährigen Bestehen sollen den Musikern und der Velberter Bevölkerung noch lange in Erinnerung bleiben. Die Höhepunkte bildeten ein Konzert im Herminghauspark mit abschließendem Höhenfeuerwerk, das von der „Saubrücke“ abgeschossen wurde sowie zwei Jubiläumskonzerte mit dem Solo-Trompeter Walter Scholz im „Rheinischen Hof“.

1976 bis 1986

Unsere „Karnevalsbesetzung“ der Prinzengarde Blau-Weiss Ratingen

Unsere „Karnevalsbesetzung“ der Prinzengarde Blau-Weiss Ratingen

Allen voran Rudolf Blanke und Heinz Schemken mit Schellenbaum

Allen voran Rudolf Blanke und Heinz Schemken mit Schellenbaum

In unserer Parnerstadt Corby beim traditionellen „Highland Cathering“ 1979

In unserer Parnerstadt Corby beim traditionellen „Highland Cathering“ 1979

Musikalischer Leiter war bis 1985 Rudolf Blanke, Vorsitzender Siegfried Kaufmann. Mitte bis Ende er 70er Jahre hatten wir ein Dauerengagement an „langen Samstagen“ in der Ratio/Ratingen. Zu einem fast 20-jährigen Dauerbrenner entwickelte sich die Begegnung mit der „Prinzengarde Blau-Weiss Ratingen“, bei der wir in farbenprächtigen Karnevalsuniformen bis Anfang der 90er spielten.

1977 spielten wir zur Einweihung des Klinikum Niederberg, 1980 wurde eine Schulfunksendung aufgenommen, 1982 folgte die Einweihung des Forum Niederberg.

Die Konzertreisen führten nach Schönberg/Schwarzwald, zweimal nach Corby, an die Mosel und zweimal nach Uelsen. Nach Bonn reiste man auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Heinz Pensky und Heinz Schemken.

1983 wurde für uns zu einem wichtigen Jahr. Vorangetrieben durch die Bemühungen von Stadtbrandmeister Karl Heinz Blume wurde der Musikzug mit Rechten und Pflichten in die Freiwillige Feuerwehr Velbert aufgenommen. 1985 überstürzten sich die Ereignisse. Am 24. November verstarb plötzlich unser langjähriger Dirigent Rudolf Blanke. Die Beisetzung fand unter großem Anteil des Musikzuges, der Wehr und der Velberter Bevölkerung statt. Das für nur drei Wochen später geplante „Konzert im Advent“ wurde von seinem Sohn Gerd Blanke dirigiert.

Stand: September 2008

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